Die Wasserqualität in deutschen Seen und Flüssen

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Großes Fließgewässer

Die Qualität des Wasser in deutschen Seen und Flüssen ist anerkennend und damit besser als man denkt. Es ist nicht einmal 50 Jahre her, da sah die Bilanz der Wasserqualität in Flüssen und Standgewässern noch anders aus. Gerade in großen Flüssen, an denen sich viele große Städte mit Industrie befinden, war die Qualität des Wasser besorgniserregend schlecht. Die großen Ströme in Deutschland, wie etwa der Rhein, die Elbe und die Weser, gaben Anlass für sehr negative Perspektiven und den Zustand der Lebewesen in diesen Gewässern. Trinkwasserqualität war damals fern jeder Vorstellung und viele Unternehmen und Städte entsorgten einfach ihre Abwässer in ihnen. Etwa der Bodensee als direkter See mit Anbindung zum Rhein hatte schwer mit diesen Lasten zu kämpfen. Wie sieht es heute aus und wie positiv sind die Perspektiven.

Es gibt gute Nachrichten über die Qualität des Wasser in deutschen Gewässern

Heute werden so gut wie 99 Prozent aller Abwässer mechanisch oder bio-physikalisch geklärt. Es gelangt eigentlich kein kontaminiertes Abwasser mehr in Flüsse und Seen, jedoch haben einige Gewässer in Deutschland heute andere Probleme. Obwohl allgemein die Regel gilt, die Wasserqualität an allen beliebten Stränden der Seen, Flüsse und der Küste ist gut, hat dieses Ergebnis auch Schattenseiten. Gerade kleinere Seen neigen heute zur Bildung von Algen, die nachhaltig das Wasser in seiner Qualität schädigen und einige Seen werden wohl auch dieses Jahr wegen der Algen-Gefahr für Badegäste gesperrt. Je mehr die Temperaturen steigen und die Sonneneinstrahlung zunimmt, desto mehr wachsen diese Algen. Deutschland kann zwar bei den Wasserwerten der Qualität im Vergleich der europäischen Länder, keine positiven Spitzenwerte vorweisen, doch Badegäste bekommen heute sehr gute Bedingungen, die trotzdem alle Grenzwerte erreichen.

Die Wasserqualität deutscher Flüsse

Flüsse in Deutschland sind teilweise Ströme, die durch viele europäische Länder fließen, bis sie entweder in die Ostsee oder Nordsee münden. So ergeben sich große Unterschiede, denn etwa die Motorschifffahrt und die besondere Lage, beeinflussen sehr stark auch heute noch die Qualität des Wasser in allen Flüssen. Zudem gibt es in Deutschland große Schifffahrtskanäle, die auch entsprechend stark durch den Güterverkehrs frequentiert werden. Nach wie vor beziehen große Städte wie Köln, Düsseldorf und Frankfurt /Main und andere Anreiner Städte, Teile ihres Trinkwassers aus diesen Flüssen. Kommen wir noch einmal zur Historie, denn in den vergangenen 50 Jahren hat sich wirklich einiges getan. Die Flüsse sind heute so gut wie sauber, Umweltsünder werden hart bestraft und kein Unternehmen leitet Abwässer in diese Flüsse, die nicht geklärt sind. Jedoch finden sich in allen Gewässern heute Anteile von Mikro Plastik und anderen neuen belastenden Stoffen, die nicht in die Umwelt gehören. Das Baden ist heute in unseren Flüssen überall erlaubt und die Qualität des Wassers in unseren Flüssen und Seen hat sich merklich gebessert.

Was wird untersucht und wie sehen punktuell einige Ergebnisse aus?

Das Baden an deutschen Küsten und den Stränden ist gefahrlos möglich und etwa 75 % aller Badestellen die von den zuständigen Behörden getestet wurden sind gut. Rund 96 % der getesteten Badestellen erfüllt heute die Mindestanforderungen der Sauberkeit. In Flüssen, Seen und an Badestellen der Ost- und Nordsee werden Wasser Proben auf Bakterien getestet. Es geht aber in diesen Tests auch um Rückstände, wie etwa das erwähnte Mikro Plastik, Sulfate aus Waschmitteln und anderen Rückständen, wie etwa Altöl oder Reinigungsmittel mit einer großen Bandbreite. Immer fallen trotz aller Bemühungen einige Wasser Proben verschiedener Badestellen durch die Prüfung. Vergleicht man das relativ gute Ergebnis heute, mit den seinerzeit ermittelten Werten aus den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts, dann ist das Wasser in Flüssen und Seen in seiner Qualität entsprechend gut. Etwa der Bodensee und die hier getesteten Badestellen, gelten als exzellent und das hat mit den Bemühungen der Anreiner aus der Schweiz zu tun. Der Rhein als Beispiel ist heute wirklich ein Fluss, dessen Wasser man als Trinkwasser-Anteil nutzen kann. Viele Städte am Rhein tun dies auch und mischen Wasser aus anderen Quellen mit dem Wasser des Rhein.

Das Fazit und die Perspektiven für die Qualität des Wassers in deutschen Seen und Flüssen

Das Fazit der Betrachtungen ist insgesamt positiv für alle Bemühungen die Qualität des Wassers in Seen und Flüssen zu verbessern. Die Nachrichten zu der Qualität des Wassers ist überzeugend, mit einigen Einschränkungen sind die Zukunftsperspektiven unseres Wassers in Seen und Flüssen guter Dinge. Jedoch sind heute andere Faktoren maßgeblich dafür verantwortlich, die das Wasser in seiner Qualität belasten. Mikro Plastik und andere Umwelteinflüsse beschweren vielfach noch unbemerkt unsere Gewässer in Deutschland. Grundsätzlich ist die Qualität der stehenden und fließenden Gewässer ordentlich, die Qualität des Wassers hat sich in den vergangenen 50 Jahren merklich verbessert, doch alles muss dafür getan werden, dass Wasser auch weiterhin sauber und rein bleibt.

 

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